Unmöglich. Da kommt doch kein Mensch!
Eine Lesung am Faschingsdienstag – in Düsseldorf!!!

Rege Diskussion: Erika Pullwitt (r.) und Michael Serrer (Literaturbüro NRW)
Und ob sie kamen. Zur Lesung von Erika Pullwitt in der Zentralbibliothek in Düsseldorf. Die Autorin stellte ihren Debütroman „Im Lande Gänseklein“ im Rahmen der literarischen Reihe „Frisch gepresst. Neue Bücher aus Düsseldorf“ vor. Die beiden ausgewählten Textstellen aus dem Roman, von der Autorin bemerkenswert gut vorgetragen, zogen die rund 60 Zuhörerinnen und Zuhörer in Bann.
Im Anschluss an die Lesung gab es eine rege Diskussion, die von Michael Serrer, dem Leiter des Literaturbüros NRW, moderiert wurde. Das Publikum war von der Thematik des Romans sehr betroffen: das Leben an der Seite eines Mannes, dem nach einem Schlaganfall nur noch fünfzig Worte geblieben sind, und den kleinen Fluchtversuchen der Ehefrau, um eigene Wünsche und Bedürfnisse nicht zu kurz kommen zu lassen.
Da Erika Pullwitt für ihren Roman auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgreifen konnte, hatte das Publikum viele Fragen. Diese wurden von der Autorin natürlich beantwortet – manchmal auch mit einem augenzwinkernden Hinweis auf das Buch, in dem man alles nachlesen könne.
Aktualisiert am 1. März 2010